5 Hacks für Storytelling im Sachbuch

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Für dich erstellt von Marie

Von Selbsthilfebüchern bis zu Biografien, von Kochbüchern bis zur Gesundheitsförderung: Sachbücher sind seit langem ein fester Bestandteil der Bestsellerlisten. Heute verrate ich dir 5 Faktoren, wie du unterhaltsame & lesenswerte Sachbücher schreibst. 5 Strategien, mit denen du auch den trockensten Ratgeber zu einem Buch machst, das sich verkauft. Einfach, weil man es gerne liest.

 

Erzähle Geschichten

Sachbücher müssen überhaupt nicht langweilig und trocken sein! Auch in diesem Genre ist Storytelling möglich. Menschen lieben Geschichten. Sie lösen Emotionen aus und diese tragen wiederum dazu bei, dass wir Inhalte viel besser verarbeiten und sie uns merken. Gute Storys nehmen uns auf eine spannende Reise mit. Sie bringen uns zum Lachen, zum Mitfühlen und zum Nachdenken.

Historische Ereignisse und aktuelle Nachrichten bleiben uns definitiv nicht wegen ihrer Jahreszahlen in Erinnerung. Und keine Biografie kommt ohne Anekdoten aus. Egal, worüber du konkret schreibst, es gibt immer Elemente, mit denen du dein Buch bereichern kannst. Bring wahre Begebenheiten, kuriose Fakten oder spannende Aussagen und deine Leser werden es dir mit positivem Feedback und guten Rezensionen danken.

 

Nimm Bezug auf bekannte Personen

Wusstest du, dass der 12-jährige Muhammad Ali mit dem Boxen begann, weil ihm sein Fahrrad gestohlen wurde? Er machte sich auf die Suche nach einem Polizisten, um den Diebstahl zu melden. In seiner Wut sagte der junge Cassius Clay (wie er mit Taufnamen hieß) dass er den Dieb verprügeln werde, sobald er ihn findet. Daraufhin nahm ihn der Polizeibeamte zum Boxunterricht mit …. und der Rest ist Geschichte.

Diese wahre Begebenheit passt wahrscheinlich in jeden Erziehungsratgeber und ist ein „must“ zum Thema Aggressionsabbau. Sie wird zu angeregter Diskussion führen und deine Leser zum Nachdenken bringen: Was wäre gewesen, wenn der kluge Polizist den Jungen nicht zum Boxen gebracht hätte? Was wäre aus dem Schwergewichts-Champion Muhammad Ali geworden?

Je mehr Eindruck deine Geschichte bei deiner Zielgruppe hinterlässt, je stärker sie die Diskussion anregt, desto mehr wird über dein Buch gesprochen und desto mehr wird es gekauft.

 

Bring erstaunliche Anekdoten

Wer liest nicht gerne kuriose Fakten und wahre Geschichten aus dem Leben erfolgreicher Menschen und weltbekannter Vordenker? Hier eine Anekdote, die in jeden Ratgeber über Führungsqualitäten oder Managementstrategien passt:

Bill Gates, einer der reichsten Männer der Welt, wurde im Jahr 1977 in New Mexiko verhaftet. Der Grund: Er wurde erwischt, als er über eine rote Ampel fuhr. Bei der Kontrolle hatte er keinen Führerschein dabei. Das brachte ihm eine Nacht auf Staatskosten ein. Aber ein paar Stunden hinter Gittern hat seiner Kompetenz und seinem Business keinen Abbruch getan. In meinen Augen macht ihn diese Geschichte sogar menschlicher und bringt mir díe Person des Bill Gates ein wenig näher.

Diese Anekdote habe ich übrigens auf der Website „unnützes-wissen.de“ gelesen – ein Fundus für ungewöhnliche Geschichten.

 

Nutze coole Zitate

Die besten Zitate sind kurz und einprägsam. Sie enthalten wichtige Informationen oder eine Mini-Lektion fürs Leben. Und sie verraten etwas über die Persönlichkeit des Menschen. Ist uns diese Person sympathisch oder finden wir ihre Aussage relevant, tendieren wir dazu, uns damit zu identifizieren und sie auf unser Thema und unser Leben anzuwenden. Hier ein Beispiel:

Die höchsten Türme fangen beim Fundament an.“  (Thomas Alva Edison)

Dasselbe gilt auch für dein Buch. 😊 Du startest ein neues Projekt. Um dieses erfolgreich zu machen, musst du erst das Fundament schaffen. Im ersten Schritt gilt es deshalb herausfinden, ob es überhaupt genügend Menschen gibt, für die dein Thema so interessant ist, dass sie dein Buch kaufen werden. Das solide Fundament ist in diesem Fall eine fundierte Recherche.  Wie du recherchierst und dein Marktpotenzial entdeckst, erfährst du hier.

 

Informiere dich gut

Normalerweise lese ich zig Bücher und betreibe umfangreiche Internetrecherchen zu einem Thema, bevor ich anfange, einen meiner Ratgeber zu schreiben. Je mehr Informationen ich sammeln kann, desto reichhaltiger kann ich die Inhalte gestalten. Ich versuche, so viel Material wie möglich aus Primärquellen zu finden. Das können Fach- und Tagebücher, Interviews, öffentlichen Aufzeichnungen und vieles andere sein.

Zum Glück ist der Großteil dieser Materialrecherche heutzutage bequem vom eigenen Home-Office aus verfügbar. Meist braucht es nur eine einfache Internetsuche. Ob Storys, Fakten oder Daten – heute findet sich das meiste im WorldWideWeb. Achte allerdings darauf, dass die Informationen, die du weitergibst, auch korrekt sind. Es ist erstaunlich, wie viele Meinungen, Mythen und  Unwahrheiten ihren Weg selbst in seriöse Publikationen finden. Konzentriere dich auf die Fakten und versuche, dieselbe Tatsache in zwei bis drei verschiedenen Quellen zu finden. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, falsche Inhalte wiederzugeben.

 

Glaub mir, einen Ratgeber zu schreiben ist genauso befriedigend, wie das Schreiben eines Krimis, Thrillers oder eines Romans. Allerdings muss dein Expertenbuch für den Leser genauso interessant zu lesen sein. Obwohl die meisten Sachbücher darauf ausgelegt sind, die Leser zu informieren, gibt es keinen Grund, warum sie nicht auch unterhalten sollen. Und das gelingt dir mit diesen Tipps. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.

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