Wie du dein Buch selbst publizierst

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Für dich erstellt von Marie

Es gibt viele Menschen, die gerne ein Buch schreiben würden. Die schlimmste Erkenntnis ist, dass die meisten von ihnen es nicht tun. Warum? Weil sie nicht wissen, wie sie das anpacken sollen. Weil sie Angst haben, keinen Verlag für ihr Werk zu finden. Weil sie fürchten, nicht gut genug zu sein. Das ist völlig unbegründet. Erstens: Du bist gut genug! Und zweitens brauchst du keinen Verlag.

Du hast dein Buch schon geschrieben? Hervorragend! Ich gratuliere dir. Schade, dass deine Leser es nicht einfach mal so an der Supermarktkasse kaufen können. Sie müssen zum Buchhändler gehen – und der Laden muss es natürlich auf Lager haben. Bei rund 100.000.000 Büchern, die jährlich veröffentlicht werden, ist das nicht so ganz realistisch. Nur wenige Autor*innen sind so gut positioniert, dass sie gut sichtbar bei den großen Ketten wie Thalia und Hugendubel oder gar beim kleinen Buchhändler um die Ecke im Regal stehen.

Der richtige Schritt, um zu einem eigenen Buch zu kommen ist … 🥁 … es selbst zu publizieren. Das geht ganz leicht, ist (fast immer) völlig kostenlos und absolut risikofrei.

 

Die Vorteile des Selfpublishing  

Du entscheidest, in welcher Form dein Buch publiziert werden soll. Du entscheidest den Umfang, den Inhalt, wie es gestaltet und wie es beworben wird. Du entscheidest den Erscheinungstermin und über welche Kanäle es vertrieben wird. Und das Beste daran ist: Du hast die 100%ige Kontrolle. Und wenn du einen Fehler entdeckst oder das Buch nach einiger Zeit neu launchen möchtest, kannst du zu jeder Zeit deine gewünschten Änderungen durchführen. Beim Selfpublishing kannst du ohne Risiko experimentieren und den Weg zu deinem Publikum ganz einfach finden.

 

Welche Selfpublishing-Verlage gibt es

Selfpublishing ist eine gute Möglichkeit für Autor*innen, ihre Werke zu veröffentlichen, die sie nicht einem traditionellen Verlag angeboten haben oder die von Verlagen abgelehnt wurden.

Das ist dir passiert? Keine Sorge, dann bist du in prominenter Gesellschaft. 😉 Viele einflussreiche Schriftsteller wie J.K. Rowling (Harry Potter) und Rita Falk (Eberhofer Krimis) wurden seinerzeit von mehreren Verlagen abgelehnt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter für Selbstverlag auf dem Markt. Die Frage ist, wem du dein Vertrauen schenkst.

Amazon KDP

Ich bin ein großer Fan von Amazon Kindle Direct Publishing und habe mittlerweile an die 30 Bücher über diese Plattform verlegt. Dieser e-Commerce-Riese bietet die umfangreichsten Möglichkeiten, ist leicht zu bedienen und hat eine eigene weltweite Marketingplattform.

Freue dich auf meinen nächsten Blog, da werde ich auf Amazon KDP detailliert eingehen.

Books on Demand (BoD)

Der in Norddeutschland beheimatete Anbieter gilt als europäischer Marktführer. Sie sind seit über 30 Jahren auf dem Markt und haben – nach eigenen Aussagen – über 45.000 Autoren im Programm.

 Epubli und neobook

Sind Tochterfirmen der deutschen Verlagsgruppe Holtzbrinck und bietet über 50.000 veröffentlichte Bücher und eBooks von mehr als 20.000 Autoren. Bei epubli habe auch ich meine Hardcover- und Ringbücher publiziert 😂

Tredition

Ist der nächste namhafte Selfpublishing Anbieter, den ich hier nennen möchte. Es ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das ebenfalls schon über 50.000 Bücher für rund 20.000 Autoren auf ihrer Plattform veröffentlicht hat.

Tolino Media

Last but not least ist Tolino Media zu nennen, hinter der die führenden deutschsprachigen Buchhändler Thalia, Weltbild und Hugendubel stehen. Sie haben sich im Jahr 2013 zusammengeschlossen und bieten ihren Kund*innen diese gemeinsame e-Book-Plattform.

Und mehr… Bei einer Internet-Recherche wirst du noch weitere Selfpublishing Anbieter wie Bookmundo, BookRix, Twentysix und andere finden.

 

Was brauchst du, um dein Buch zu publizieren?

Als erstes, musst du ein Konto beim Verlag deiner Wahl anlegen und dich mit den Abläufen vertraut machen. Du wählst das Buchformat entsprechend den vorgegebenen Maßen, die sich leider bei fast allen Anbietern unterscheiden.

Im nächsten Schritt benötigst du dein fertiges Manuskript in einem ansprechenden, professionellen Layout. Für e-Books musst du oft nur ein einfaches Word-Dokument hochladen. Bei Taschenbüchern und Hardcover-Büchern ist es häufig ein PDF. In der Regel kannst du dir beim Selfpublishing-Anbieter deiner Wahl eine Word-Dokumentenvorlage in den richtigen Maßen herunterladen.

Während sich klassische Verlage in der Regel vorbehalten, welches Cover für dein Buch verwendet wird, kannst du im Selbstverlag dein Buchcover selbst entscheiden. Da dein Cover ein Blickfang sein muss, um die Aufmerksamkeit deiner Leser*innen zu gewinnen, empfehle ich dir, es von einem Profi gestalten zu lassen. Es muss nicht nur gut auffallen, sondern auch einige wichtige Kriterien erfüllen. Zum Beispiel muss es in der Miniaturansicht gut lesbar sein und zum Genre passen. Je professioneller, desto besser. Deshalb – gib es in die Hand eines Experten. Auch hierfür musst du nicht tief in die Tasche greifen. Im Coaching mit mir bekommst du entsprechende Tipps und Links.

Die ISBN ist die internationale Standardbuchnummer, mit der jedes gedruckte Buch versehen sein muss. Sie dient der weltweiten Identifikation von Publikationen. Viele Selfpublishing-Anbieter schenken dir für jedes deiner Bücher eine ISBN. Um im Vertrieb unabhängiger zu sein, kannst du sie dir aber auch kaufen. Allerdings sind sie mit rund 70 Euro pro Stück nicht gerade günstig.

 

Alles fertig? Dann kommt der Upload!

Wie cool, jetzt musst du dein Manuskript und dein Buchcover nur mehr auf den Server der gewählten Selfpublishing Plattform hochladen. Das ist der Schritt, vor dem viele Autor*innen erfahrungsgemäß die meiste Angst haben. Keine Sorge, meistens ist es ist ganz einfach und die Anbieter leiten dich gut durch den Prozess.

Im Zuge des Uploads kannst du deine Metadaten selbst festlegen: Das sind die Keywords, mit denen dein Buch in den Suchmaschinen gefunden werden soll; genauso wie die Kategorien, unter denen du es gelistet haben möchtest. Es ist für die erfolgreiche Vermarktung deines Buches wesentlich, dir diese Metadaten gut zu überlegen.

Neben dem Cover als Eye-Catcher ist auch eine ansprechende Buchbeschreibung wichtig. Viele von uns nehmen im Buchladen ein Buch in die Hand und lesen als erstes den Klappentext auf der Rückseite oder auf dem Buchumschlag. Da Selfpublishing Bücher häufig über das Internet gesucht und gefunden werden, wird dieser Klappentext kurzfristig durch die Buchbeschreibung ersetzt.

Zu guter Letzt legst du den Verkaufspreis und deine Marge während des Upload-Prozesses fest. Auch darüber solltest du dir im Vorfeld schon Gedanken machen. Recherchiere Bücher deiner direkten Mitbewerber und lege deine Preisstrategie für alle Buchformate fest. Überlege dir auch, wie viel du verdienen möchtest. Die Marge zwischen den Druckkosten, dem Provisionsanteil des Selfpublisher-Verlags und dem Verkaufspreis kannst du selbst bestimmen. Im Vergleich zum klassischen Verlag verdienst du ein Vielfaches als Selbstverleger*in.

 

Ogottogott … du hast einen Fehler gemacht?! 😖

Auf Seite 127 fehlt ein Komma? Das Cover sieht nicht gut aus? Die Keywords sind marketingstrategisch nicht gut gewählt?

Kein Problem! Denn jetzt kommt der allergrößte Vorteil für Selbstverleger*innen: Bei den meisten Plattformen kannst du Text, Cover, Buchbeschreibung und Metadaten jederzeit ändern und neu hochladen!

 

Gratuliere, dein Buch ist da!

Wenn du alles korrekt angelegt und hochgeladen hast, wird der Verlag deine Unterlagen prüfen und innerhalb von 72 Stunden online stellen.

Hiermit bist du stolze*r Autor*in deines eigenen Buches! 📗

Alle Leser*innen können sich ab sofort dein e-Book kaufen und in Sekundenschnelle herunterladen. Taschenbücher und Hardcover Bücher werden bei jeder Bestellung on demand, also bei Bestellung frisch gedruckt und innerhalb weniger Werktage ausgeliefert. Ohne, dass du dich darum kümmern musst. Auf dem Konto der von dir gewählten Plattform kannst du dir jederzeit die Verkaufsberichte ansehen und dich über jedes einzelne Exemplar, das über den (elektronischen) Ladentisch geht, freuen. 😊

 

Tue Gutes und sprich darüber.

Deine wichtigste Aufgabe ist es jetzt, dein Werk zu promoten und kräftig zu bewerben. Informiere die Leute darüber, dass du ein Buch geschrieben hast. Sag ihnen, worum es geht. Mach sie darauf aufmerksam, wo sie dein Buch bekommen. Sorge dafür, dass so viele Menschen wie möglich davon erfahren.

Ich behaupte, dass das Schreiben eines Buches nur 50% der Arbeit ausmacht. Die andere Hälfte ist Marketing, Marketing und nochmal Marketing.

Dafür stehen dir unzählige Möglichkeiten zur Verfügung: Du kannst

  • einen Launch-Plan erstellen
  • Lesungen veranstalten
  • Leseproben verschenken
  • Presseartikel schreiben
  • auf Social Media werben
  • eine Website oder einen Shop für deine Bücher machen
  • ein Autorenprofil bei Amazon anlegen
  • und vieles mehr

Egal, ob du dich für ein Radiointerview entscheidest oder auf eine Lesereise gehst, ob du bloggst oder dein Buch auf Messen und Veranstaltungen auflegst – wichtig ist, dass du die Leute darauf aufmerksam machst, dass es dein wunderbares Buch gibt!

 

Hol dir das perfekte Buch-Erlebnis.

Du hast dein Buch mit all deiner Leidenschaft geschrieben, damit es den Menschen, die es lesen, hilft. Oder ihnen vergnügliche Stunden bereitet. Du hast mit Begeisterung all deine Emotionen eingesetzt, um die Gedanken, die dich beschäftigen, lebendig werden zu lassen und zu Papier zu bringen. Du hast deine Kraft und dein Wissen und deine Erfahrungen genutzt und dein Manuskript erstellt, mit dem du einen einzigartigen Beitrag leistest.

Jetzt geht es darum, dein Buch zu veröffentlichen. Und das ist keine Hexerei. Klar, beim ersten Mal mag es eine besondere Herausforderung sein. Schließlich sind es viele kleine Schritte im Publikationsprozess, die alle wichtig sind. Und es gibt strategische und technische Feinheiten, über die man stolpern kann.

Zugegeben, es braucht ein wenig Hirnschmalz und effektive Vorarbeit. Aber keine Sorge, ich helfe dir dabei. Kontaktiere mich, wenn du meine Unterstützung für diesen Prozess (oder für einzelne Schritte) möchtest.

Lass uns in einem persönlichen Gespräch klären, was ich für dich tun kann. Ich freue mich auf dich.

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