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Heidemarie Fröhlich, MBA

Akademische Expertin für psychosoziale Gesundheit und Positive Psychologie, Bestsellerautorin, Reisebloggerin, Unternehmensberaterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentorin für Glück und Wohlbefinden.

UND DAS IST MEINE GESCHICHTE

Ich bin ein typischer Workaholic. Solange die To-do-Liste nicht abgearbeitet ist, brauche ich keine Pause und kein Wochenende. In den wenigen Urlaubstagen, die ich mir höchstens einmal im Jahr gönne, sind Firmenhandy und Notebook immer mit dabei. Das ist ganz selbstverständlich. Als Unternehmerin im Eventmanagement muss ich für meine internationalen Kund*innen und italienischen Geschäftspartner*innen immer erreichbar sein. Schließlich trage ich die Verantwortung dafür, dass das Business läuft, dass meine Mitarbeiterinnen jeden Monat ihr Gehalt bekommen und auch im nächsten Jahr noch Arbeit haben werden.

Wir machen geniale Projekte. Wir organisieren den Car-Launch des funkelnagelneuen, handgenähten, schnittigen Lamborghini mitten in der schwarzen Lava-Wüste hoch oben auf dem Ätna und führen mit 1600 Leuten eine Scooter-Rallye entlang der Amalfiküste durch. Für unsere Gäste erwecken wir in toskanischen Burgen Schlossgespenster wieder zum Leben oder richten Gala-Abende inmitten der Ausstellungsräume des Nationalmuseums in Neapel aus. Wir realisieren alle Wünsche unserer Kund*innen, auch die unmöglichen. Höchstleistungen werden geboten. Deshalb hat meine Incentive-Agentur jahrelang diesen fantastischen Erfolg.

Und ich habe … ein Burnout.

Mega erfolgreich und … unglücklich

Das ist nun viele Jahre her. Es war in Rom, Anfang der 2000er. Ich lebte insgesamt 13 Jahre in der von mir so geliebten italienischen Stadt und leitete zusammen mit meiner italienischen Geschäftspartnerin sehr erfolgreich unser gemeinsames Unternehmen.

Aber ich war nicht glücklich.

Am Höhepunkt meines beruflichen und finanziellen Erfolgs streikte plötzlich mein Körper, nachdem ich seine Signale lange Zeit ignoriert hatte. Fazit: Es war mir zwei Jahre lang nicht möglich zu arbeiten und schon gar nicht, wieder in diesen Beruf zurückzukehren.

Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?

Diese Frage ging mir häufiger durch den Kopf, nachdem ich mich schlussendlich von meinen Firmenanteilen getrennt und mich in depressiver Stimmung monatelang komplett vom gesellschaftlichen Leben zurückgezogen hatte. Das Nachdenken förderte eine interessante Erkenntnis zutage: Der Sinn meines Lebens ist es, andere vor einem Schicksal wie meinem zu bewahren. Dieser Gedanke entzündete sich wie ein Funke, der bald lichterloh brannte. Er gab mir die Kraft, aus meiner selbstgewählten Isolation auszubrechen und wieder mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen.

Vom Workaholic zum Ausbildungsjunkie

Da ich gründlich (um nicht zu sagen perfektionistisch) bin, recherchierte ich im Internet Ausbildungen, die mich für eine derartige Tätigkeit befähigen würden. Zuerst startete ich mit einer Coaching-Ausbildung, für die ich fast zwei Jahre lang immer von Rom nach Wien pendelte. Bald war mir klar, dass mir das alleine noch nicht reicht. Es folgte ein Lehrgang zur Trainerin für Burnout Prophylaxe. Und dabei entdeckte ich, dass es so etwas wie Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt. Volltreffer! Genau das wollte ich machen! Meine Entdeckung hatte zwar zur Folge, dass ich schweren Herzens wieder nach Österreich zurückkehren musste, dafür jedoch mit großer Begeisterung in meinem fortgeschrittenen Alter noch einmal die Schulbank drücken konnte. Mein Fokus lag auf dem Thema „Psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz“, für das ich gleich ein Expertenstudium absolvierte, gefolgt von einem Masterstudium in Gesundheits- und Sozialmanagement. Glücklicherweise fand ich auch rasch die Möglichkeit, in diesem Bereich zu arbeiten und Geld damit zu verdienen. Da wusste ich – ich bin angekommen, denn

das macht mich glücklich!

DA STEHE ICH HEUTE

Inzwischen habe ich also nicht nur den Beruf geändert – oder besser: meine Berufung gefunden – sondern auch meine Einstellung. Zwar bin ich immer noch ein Arbeitstier und kann mich in ein Projekt so richtig hineintigern, bis ich völlig darin aufgehe. Ich tue das aber nur mehr, wenn mir die Sache wirklich Spaß macht.

Mir ist wichtig, dass ich meine Stärken einbringen und immer wieder Neues ausprobieren und erleben darf. So macht mir das Arbeiten Freude. Es saugt keine Energie ab – wie seinerzeit mein Unternehmen in Rom – sondern es versorgt mich damit. Ich bin voller Tatendrang und Power, meine Ideen sprudeln, in mir steckt eine Kraft, um die mich viele Jüngere beneiden. All das kommt sicherlich auch daher, dass mich die Erfahrung gelehrt hat, besser auf mich zu achten – also für ausreichende Erholungsphasen zu sorgen und die vielen kleinen und großen positiven Erlebnisse im Arbeitsalltag zu genießen.

Meine Ausbildung zum Coach in Positiver Psychologie brachte mir 2016 schlussendlich den zündenden Gedanken über meinen zu gehenden Weg. Ich hatte endlich Klarheit über meine Zukunft. Ich  möchte  einen Beitrag leisten, damit sich meine Geschichte bei dir nicht wiederholt. Lerne aus meinen Fehlern, nutze das Knowhow, das ich dir vermitteln kann und erkenne, wie du in deinem Leben glücklich(er) wirst.

Ich habe jetzt meinen Lebenstraum verwirklicht und bin dabei so richtig glücklich. Als mehrfache Bestsellerautorin und Reisebloggerin kann ich meine beiden großen Leidenschaften verbinden:  Schreiben und Reisen (in meinem geliebten Italien).

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